Die Al Jazeera-Akten, Teil 2

Al Jazeera und die Palästina Frage

Al Jazeera behandelt die palästinensische Frage als das wesentliche arabische Problem und stellt Israel als den vorrangigen Feind der arabischen Nation dar. Er stellt auch den palästinensischen Kampf als Priorität dar, den einzigen Kampf gegen Despoten. Al Jazeera war sehr daran interessiert, unter der Führung der „Islamischen Republik Iran“ eine „Kämpfer- und Widerstandsachse“ durch Tarnung ihrer kriminellen Hanlungen zu fordern, obwoh diese grausamen und schweren Handlungen beispiellos sind. Es zeigt die Stärkepunkte der angeblichen Achse und nutzt die geringste Gelegenheit, um diese Stärkepunkte zu rationalisieren. Sie sind auch daran interessiert, als sei es zu kompliziert, unter den internationalen oder zumindest regionalen Mächten zu siegen oder diese zu überwinden. Wenn die Achse zu weit geht, um brutale Verbrechen in Häufigkeit und Intensität zu verüben, werden diese brutalen Verbrechen verschwiegen, indem die „Verschwörungstheorie“ dargestellt wird, die die Gegner der Widerstandsachse – der Westen – definitiv unterstützt und verwaltet hat.

In der Zwischen zeit nutzte Al Jazeere die Situation, um die öffentliche Meinung gegen die arabischen Länder anzuregen. Sie begann, „die Stimme des arabischen Volkes“ aufzufordern, auf die Straße zu gehen, um gegen die brutalen Verstöße des iranischen Korruptionsregimes zu protestieren. Stattdessen prangerte Al Jazeera an, dass es in Teheran und mehreren Städten pro-iranische Regierungsdemonstrationen gegeben habe, was einen außergewöhnlichen Medienskandal wiederspiegelte.

 Al Jazeera befürwortet sowohl nationalistische als auch patriotische Dimensionen

 Nach dieser gründlichen Überwachung der wichtigsten Interessen von Al Jazeera können wir sagen, dass die Strategie des Channels sowohl patriotische als auch nationalistische Themen aufgreift und die die Einzelpersonen unterstützt – ob sie sich präsentieren oder von Al Jazeera präsentiert werden – die diese beiden Themen unterstützen. Wie zum Beispiel die Moslem-Brüder, Al-Qaida-Befürworter und andere angeschlossene Eliten und Gelehrte.

Wenn wir ins Detail gehen, können wir kühne Widersrpüche finden, die detailiert sind und normalerweise von Al Jazeera übersehen werden. Diese Widersrpüche zeigten sich offensichtlich während der syrischen Revolution.

Am Anfang gab es eine Art echten Konflikt zwischen dem nationalistischen und patriotischen Projekt. Diese Art der Kollision begann nach dem Fall des „Osmanischen Kalifats“, als der Westen begann, den islamischen Nationalismus durch einen arabischen Nationalismus zu ersetzen. Zu dieser Zeit betrachteten Nationalisten den Patriotismus als „Unwissenheitskonzept“, bei dem die soziale Bindung eher auf dem Konzept des vereinheitlichenden Faktors oder dem, was man „Arabismus“ nennt, beruht, als auf der Bindung der islamischen Nation.

Mit der Zeit beruhigte sich der Kampf zwischen den beiden Seiten und es gab eine Art Annäherung. Es gab auch eine Art Annäherung zwischen den beiden Rivalen, Nationalisten und Islamisten aus folgenden zwei Gründen:

Erstens erwies sich die Erfüllung des Kalifattraums nach großen Veränderungen in der Welt als unerreichbar. Zweitens vereint die Palästinenserfrage sowohl die nativistische als auch die nationalistische Dimension, da Palästina ein arabisches Land ist, in dem sich die „Al-Aqsa-Moschee“ befindet. Als der palästinensische Kampf in den 1970er Jahren am heftigsten wurde, unterstützten beide Seiten den Krieg, so dass es eine Art Annäherung zwischen ihnen gab.

Diese Annäherung manifestierte sich in der Geburt der „Islamic Nativist Conference“ in Beirut im Jahr 1994, begleitet von einer herzlichen Berichterstattung durch Al Jazeera. Die Konferenz präsentierte laut den Teilnehmern mehrere kontroverse Themen und das Thema über die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen den Nativisten und den Islamisten wurde vorrangig eingeräumt. Trotz der Streitigkeiten, die von den Teilnehmern zwischen den beiden Partien eingestanden wurden, bestätigten sie dennoch, dass sich beide Einheiten auf Hauptthema und Schlagzeile verständigten, die darauf abzielten, ein islamisch-zivilisiertes arabisches Projekt zu entwickeln.

Das Al Jazeera Netzwerk wurde im Mutterleib des Londoner BBC geboren und hat viele Dokumentarfilme geerbt, die dazu neigten, die Vision der Nativisten bei der Interpretation von Ereignissen zu fördern. Al Jazeera arbeitete an der Inkubation der beiden Einheiten und versammelte beide und bekräftigte die Bedeutung der Teilnahme aller: „Kämpfer- und Widerstandsachse“, zu der „Syrien, Iran, Hezbollah, Hamas, Islamischer Dschihad und Katar“ gehören. Diese Achse, die das Motto der Befreiung Palästinas und die Achse des „politischen Islam“ ansprach, wurde in hohem Maße von den Moslem-Brüdern und der Al-Tahreer-Partei (Befreiungspartei) vertreten, die die Errichtung des Kalifats und die Achse des „Militärischen Islam“ durch Al-Qaida vertritt. All diese Entitäten nahmen rhetorisch hauptsächlich chaotische Ziele an, die zur Errichtung des Kalifats führen, um Despoten zu schlagen und die westlichen Interessen anzuvisieren.

Das nationalistische Projekt macht den Westen für die „Verschwörung gegen das Kalifat“ verantwortlich und der Westen ist der Erzfeind der nationalen Probleme. Das nativistische Projekt sieht den Westen als den Verantwortlichen für die Besetzung Palästinas. Bei der Annahme dieser beiden Projekte ist Al Jazeera ein Gegner des Westens und auf dieser Grundlage wirde eine Propaganda verabschiedet, die dazu führt, falsche und gefälschte Nachrichten zu zeigen, die ihrer Agenda entspricht. Dies erzeugt absorbierte Mediengegenstände, um eine schädliche Kultur zu etablieren. Mit einem Satz: Es schafft einen Sieg aus Wahnvorstellungen und einen Ruhm aus Phantasie. Es geht darum, Leidenschaften und Instinkte anzuregen und aggressive Gefühle gegenüber dem Westen zu stimulieren.

Offensichtlich hat die Redaktion von Al Jazeera Vorrang zum Nationalistischen und nicht dem Nativistischen, wenn es zu einem Konflikt zwischen ihnen kommen sollte. Inmitten des arabischen Frühlings konnte man beobachten, wie Al Jazeera eifrig die arabische Revolution unterstützte, bei dem die Moslem-Brüder die besten Chancen hatten. Dies geschah in Tunesien und Ägypten und Al Jazeera unterstützte die Revolution des anti-moderaten Regimes, das traditionell gegen die „Widerstandsachse“ war.

Die syrische Revolution wollte Al Jazeera nicht unterstützen, da diese gegen ein „Widerstandsachsen-Regime“ ausbrach. Als die Moslem-Brüder die Oberhand gewannen, beteiligte sich Al Jazeera an der syrischen Revolution. Als sich die Situation stattdessen zugunsten von Liberalisten und demokratischen Tendenzen gegen Moslem-Brüder wandte, trat Al Jazeera zugunsten des „Widerstandachsenregimes“ zurück. Wenn islamische Gruppen, die mit Al-Qaida verbunden sind, eine entscheidende Rolle zu spielen scheinen, konzentriert sich Al Jazeera bald auf diese Rolle, und wenn eine sektiererische terroristische Miliz, die mit einer „Widerstandssache“ wie der Hezbollah-Invasion in Syrien verbunden ist, Al Jazeera weder fürsorglich noch besorgt ist wird das Bild der „Widerstandssache“ aus Angst verzerrt.

Mit einem Wort, die syrische Revolution hat die Berechnungen von Al Jazeera auf den Kopf gestellt und sie getadelt, so dass es die beste Alternative sein wird, die syrische Frage nicht zu berücksichtigen. Al Jazeera hatte peinlicher Weise keine Möglichkeit auf die „Widerstandsachse“ stolz zu sein, da diese so viele brutale Gräueltaten begangen hat, und Al Jazeere hatte keine Möglichkeit Al-Qaida zu verherrlichen, da diese Offensiven verübten, die zu Konsquenzen führten und die Al Jazeera nicht rechtfertigen konnte. Besonders der „Islamische Staat im Irak und dessen Täuschung“ oder „Daesh“ (wie es auch genannt wird), repräsentiert die stereotype Fraktion der Al-Qaida, die sich gegen syrische Rebellen richtete.

Das Mediennetzwerk von Al Jazeera übt eine seltsame Art von Geheimhaltung aus. Diese methaphorische Beschreibung wird sozusagen verwendet, um die Al Jazeera Aspekte zu verdeutlichen und es einfacher zu machen, ihre verborgenen Intentionen zu verstehen.

Der expliziter Aspekt von Al Jazeera

 Al Jazeera Channel wurde am 1. November 1996 das erste Mal ausgestrahlt, nachdem die BBC Arabic, die in Partnerschaft mit Saudi-Arabien gegründet wurde, im April desselben Jahres geschlossen wurde. Mitarbeiter schlossen sich Al Jazeera zu Inspektionszwecken an, die von Saudi-Arabien vorgegeben wurden. Das für das Netzwerk zuständige Personal nahm ein orientalisches Logo, das durch einen verzierten Namen repräsentiert wird, der in analoger Weise in der altmodischen arabischen Kalligraphie von Diwani geschrieben ist.

Hier sind einige der wichtigsten Themen des für die Öffentlichkeit angekündigten Kanals Al Jazeera:

Al Jazeeras popularitärer Aspekt: Die Verantwortlichen des Senders waren sehr an der Popularität interessiert, in gewissem Maße gabe es eine Art übertriebene Popularität, die sich in Dokumentarfilmen manifestierte, die das Leid populärer Teile an verschiedenen Orten in der Islamischen Welt und die Bräuche und Kulturen dieser Teile. Wie zum Beispiel die Dokumentation über miserable, akklimatisierte Menschen, die in Dschibuti ihr Leben an AIDS angepasst haben.

Durch solche Dokumentationen neigt Al Jazeera dazu, die Leute dazu zu bringen, das Ereignis zu absorbieren, indem es sich so weit wie möglich mit sozialen Aspekten auseinandersetzt, so dass die Zuschauer das Gefühl haben, gefeierte Gäste zu sein. Die Zuschauer werden sich so an den Kanal klammern, dass der Kanal seine Vision und Agenda leicht in ihre Gedanken einpflanzt. Daher wurde das Motto „Al Jazeera ist ein Forum für diejenigen, die kein Forum haben“ übernommen.

Übermäßige Propaganda

Al Jazeera wendet einen übertriebenen Medienstil an, so dass die für den Kanal zuständigen Beamten den Zuschauern keine Gelegenheit geben, ihre Kritik mit dem Kanal zum Ausdruck zu brongen. Stattdessen widmen sich die Mitarbeiter auf banale Weise dem Lob durch Überfeiern in Bezug auf den Jahrestags des Sendebeginns. Zum zwanzigsten Jahrestag der Gründung wurde eine Kampagne mit dem Titel „Wir sind Al Jazeera“ gestartet, die gemäß der Sendervision eine Reihe von Initiativen beinhaltete, die darauf abzielen, meherer Debatten anzuregen und den Respekt gegenüber anderen Visionen zu stärken.

Die Initiative umfasst jedoch offensichtlich TV-Episoden, in denen die Geschichte von Mitarbeitern wie Muhamad Kreishan, Fieruz Zayyani, Khadija Bin Ganna, Jamal Rayyan und anderen gezeigt werden, die zur Popularisierung des Senders beigetragen haben. In dieser Serie wurden weder Nachrichtenmoderatoren noch Kommentare von Zuschauern gezeigt.

Beim Polieren bestimmter Eliten ist es Al Jazeera gelungen, bestimmte Mitarbeiter zu zeigen, die bestimmte Gedanken und Kulturen angenommen haben und der Channel wollte sie so zeigen, als ob es nur ihre Gedanken und ihr Wissen geben würde. Diese Angestellte waren Mitglieder der Moslem-Brüder in den frühen 1960er und 1970er Jahren, Nativisten und Kommunisten, die sich den herrschenden Regimen wiedersetzten. Al Jazeera machte sie zu Minaretten für arabische Zuschauer, besonders durch die Programme „Die Meinung und das Gegenteil“ oder „Mehr Meinungen“.

Das Al Jazeera Netzwerk ging weit über das Polieren von heimischen Gästen hinaus, die als „Al Jazeera Haushalt“ angesehen wurden. Sie unterschätzen andere Figuren des Intellekts und Denkens und übertönte sie mit vielen Anschuldigungen und Verdachten. Sie griffen auch viele hochrangige politische Persönlichkeiten an, die mit ihrer Herangehensweise und Vision nicht übereinstimmten, so dass diese Figuren problematisch wurden und von einer Gruppe von Zuschauern verabscheut wurden. Wenn arabische Zuschauer jedoch der Haushaltselite von Al Jazeera vertrauen, werden sie dies als die einzige glaubwürdige Referenz ansehen, von der sie Ideen, Ansichten, Beziehungen und reaktives Verhalten aufnehmen. Die Zuschauer werden also eine destruktive Erziehung wie „Hasserziehung“ und „Gewalterziehung“ erleiden.

Darüber hinaus ist es sehr wichtig, daran zu erinnern, dass Al Jazeera bestimmte Mitarbeiter befördert und zu Stars in der arabischen Welt macht. Diese Figuren wurden für eine starke Verteidigung der katarischen Politik im Austausch für den Ruhm, den sie durch Werbung und Befürwortungspropaganda erlangt haben, verhandelt. Da Katar diese inkubiert, scheinen sie pro-katarischer zu sein als Katarer selbst. Ein Beispiel ist ein mauretanischer Bruder und ein politischer Aktivist namens Muhamad Al-Mukhtar Al-Shanqiti. Die Medienkampagne in Katar, die unmittelbar nach dem beispiellosen poitischen und diplomatischen Ausbruch gestartet wurde, verschäfte die Isolation von Katar sowoh auf Golf- als auch auf arabischer Ebene. Dies lag an der Tatsache, dass Al Jazeera und Katar daran arbeiteten, die arabische nationale Sicherheit zu untergraben, Chaos zu verbreiten und Stabilität zu zerstören, indem sie radikale Organisationen und terroristische Gruppen im Nahen Osten und Nordafrika unterstützten und finanzierten.


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