Die Türkei und ihre neo-ottomanischen Pläne im Mittelmeer

ليبيا

Die Türkei arbeitet hart an der Sicherung ihrer Interessen im Mittelmeer, besonders nachdem verschiedene bilaterale Verträge mit der libyschen Regierung unter Fades al-Sarraj unter Aufsicht der UN unterzeichnet wurden. Die Regierung unter Sarraij werden enge Verbindungen zur Muslim-Bruderschaft unterstellt.

Mit Hilfe dieser Verträge versucht due Türkei ihre allumfassenden Interessen im östlichen Mittelmeer zu sichern zusätzlich zur Tatsache, damit einen Fuß auf afrikanischen Boden zu setzen als Prolog für Erdogans neo-osmanische Pläne.

Laut Informationen, die MENA Media Monitor exklusiv zugespielt wurden, lässt Türkeis Interessen in neuem Licht erscheinen: Die italienische Marine soll ein Schiff mit türkischer Waffenladung am Auslaufen nach Misrata in Libyen gehindert haben, welches dem zivilen Flügel der Hisbollah gehören soll. Unter dem Namen Bana, unter libanesischer Flagge laufend, ist es auf die Abu Mari Group registriert, die Merhi Abu Merhi gehört. Die Firma steht auf der US-Sanktionsliste.

Der Besitzer des Schiffes Merhi ist ein bekannter Unternehmer im Libanon und besitzt dort mehrere Einkaufszentren. Gerüchte besagen eine enge Verflechtung mit der Hisbollah durch Spenden an die Terror-Miliz durch die Abu Mari Group. Die Anschuldigungen wurden bislang nie von der Hisbollah bestätigt oder kommentiert.

Exklusive Fotos zeigen, wie das Schiff im Hafen von Genua unter die Kontrolle der italienischen Behörden geriet und bestätigen, dass die Bana zwei Waffenladungen an Bord hatte. Die erste Ladung kam im Hafen von Haider Pasha an Bord mit Ziel Misrata, Libyen, die zweiter wurde im türkischen Mersin beladen für das Ziel Tripolis.

Die exklusiven MENA Monitor-Quellen besagen, dass das Schiff von den italienischen Behörden nach der Durchsuchung und Feststellung der illegalen Ladung am 1. Februar konfisziert wurde.


Alle Veröffentlichungen und Texte werden im Mena Forschungs- und Studienzentrum gespeichert